Rettet den Wolf im Goldenstedter Moor

Die Petition richtet sich an das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Herrn Stefan Wenzel

Mit dem Menschen! – Für den Wolf!

Jan Olsson Deutschland

Rettet den Wolf im Goldenstedter Moor in Vechta (Deutschland) vor dem Abschuss, und helft eine sachliche Diskussion zu fördern! Nur noch wenige Tage bis zur Übergabe!

Liebe Unterstützer und Wolfsfreunde,

mein Name ist Jan Olsson und ich wohne im Landkreis Vechta. Ich bin Dipl.- Ing. (FH) für Landespflege, mit dem Schwerpunkt Wildbiologie. Ehrenamtlich habe ich mich jahrelang im Naturschutz engagiert. Mein treuer Deutsch Kurzhaar, genannt Hanna, begleitet mich seit Jahren.

In ein paar Tagen ist es soweit: Ich übergebe dem Umweltminister von Niedersachsen, Herrn Stefan Wenzel, persönlich unsere Petition in Hannover (10.03.16).

Da ich weiß, dass Euch die Goldenstedter Wölfin genau so am Herzen liegt wie mir, möchte ich Euch ganz herzlich bitten, bis zu diesem Termin noch weitere Unterstützer zu gewinnen.

Helft bitte eine sachliche Diskussion zu fördern. Verhindern wir gemeinsam, dass die Goldenstedter Wölfin möglicherweise erschossen wird! Ich werde dieses Thema in Hannover ansprechen. Versprochen!

Mit Eurer Hilfe können wir den Verantwortlichen deutlich zeigen, dass viele Menschen es nicht wollen, dass der Wölfin Unrecht angetan wird.

Viele herzliche Grüsse aus Vechta,

Euer Jan Olsson

Mit dem Menschen! – Für den Wolf!

Petition inklusive Maßnahmenkatalog

Damit setzt Ihr/Sie ein deutliches Zeichen für Toleranz und Artenvielfalt!

Aktuelle Situation

In Vechta und auf Landesebene wird von einigen Politikern „jeden zweiten Tag“ der Abschuss des „einen“ Wolfes gefordert. Dieses Denken halte ich für sehr bedenklich… Es gibt deutlich bessere Alternativen (siehe Maßnahmenkatalog unten)!

Lassen wir nicht zu, das ein streng geschütztes potentielles Elterntier, eines möglichen neuen Wolfsrudels erschossen wird und die Welpen elendig verhungern müssen…

Ein Schutz der Nutztiere ist möglich und wird auch nach Antrag gefördert (z.B. Herdenschutzhunde, elektrische Zäune mit Lappen, usw.). Selbstverständlich ist auch, wenn ein Schaden an Nutztieren entstanden und der Wolf nachweislich daran beteiligt ist, das z.B. der Schäfer, unverzüglich finanziell unterstützt werden muss.

Kompetente und seriöse Informationen über den Wolf, Herdenschutz und Schadenkompensation in Sachsen, Niedersachsen und Deutschland, etc., kann man über das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz (www.wolfsregion-lausitz.de)

und über den World Wide Fund For Nature (WWF), erfahren! http://www.wwf.de/.

Detailliertere Informationen über den Wolf finden sich auf folgenden Seiten des WWF:

http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/woelfe/

http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/woelfe/wolfsmanagement-dringend-noetig/

Auf den folgenden Seiten des NABU (Naturschutzbund Deutschland) finden sich sachliche und qualifizierte Informationen über den Wolf:

www.NABU.de/wolf

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/index.html

Ziel

Mit der Unterzeichnung dieser Petition zeigen wir öffentlich, dass sehr viele Menschen mit dem Wolf in Niedersachsen und Deutschland einverstanden sind. Um den Abschuss des Wolfes zu verhindern und eine sachliche Diskussion zu fördern, bitte ich alle Freunde des Wolfes diese Petition zu unterzeichnen.

Diese Petition wird dem Umweltminister von Niedersachsen Herrn Stefan Wenzel am 10.03.16 überreicht!

(Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Hannover)

Maßnahmenkatalogvorschlag!

1. Der Wolf ist wieder da! Und das ist gut so!
Verstärkte Maßnahmen und Aufklärung der Bevölkerung zur Förderung der Akzeptanz
2. Wissenschaftliche Begleitung von einzelnen Wölfen durch kompetente Institute und zuständige Stellen
3. Zügige bundesweite Koordination jeglicher am Wolf beteiligten Personen, Vereine, Institutionen
4. Regelmäßige überregionale Treffen zur Koordination des Wolfsmonitorings
5. Kein Abschuss! – Für den Wolf gilt bis zum definitiven Nachweis: In dubio pro reo!
6. Nach intensiver Prüfung durch anerkannte Experten! Besenderung von einzelnen Wölfen zur Feststellung seines Verhaltens (Nur von Fachleuten!)
7. Zügige Abwicklung der genetischen Untersuchungen
8. Förderung von Schadenverhinderungsmaßnahmen (u.a. Futter für Hütehunde, etc.) für mehrere Jahre mit Erhöhung der Budgetbegrenzung!
9. Schnelle und angemessene Entschädigung bei Schaden durch Wolf
(Nach Schaden 4-6 Wochen inklusive Auszahlung)
10. Geförderte Weiterbildung der für die Schadensermittlung zuständigen Personen (Erhöhung der fachlichen Qualifikation)

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