Im Bereich Budeasa (bei Pitesti, Rumänien) plant unsere Helferin Flavia Elena Ghitu eine großes Kastrationsaktion.

Bald täglich gibt es Anrufe und Besucher, die Welpen vorbei bringen möchten. Denn ungewollten Nachwuchs gibt es an jeder Ecke. Nur sehr wenige Hunde dort sind kastriert. So kommt eines zum anderen und die Welpenflut zweimal im Jahr nimmt kein Ende.

Die meisten Welpen werden einfach auf dem Feld ausgesetzt, oder im See ertränkt. So passiert es schon seit Jahren – eine Änderung ist nicht in Sicht.

Um so wichtiger ist es, die Bevölkerung aufzuklären!

Wir möchten den Hundebesitzern anbieten, ihre Hunde für die Kastration vorbeizubringen. Viele Rumänen, die dort sehr ländlich leben, kommen nur schwer über die Runden. Das Geld reicht kaum für das Nötigste. Eine Kastration können sie sich schon lange nicht leisten!

Doch dies soll keine Ausrede mehr sein – es muss sich was ändern!
Wir möchten es schaffen, mindestens 100 Hunde kastrieren zu lassen.

Wenn wir dort weiterhin regelmäßig Kastrationen durchführen, wird es in diesem Bereich viel weniger Leid geben! Das Ergebnis werden wir schon bald bemerken.

Hier noch ein Video von Flavia, in dem sie kurz die Situation schildert:

Flavia beschreibt die Situation

Flavia war zu Besuch beim örtlichen Bürgermeister Mihai Rachieru. Ebenfalls anwesend war der zuständige Amtsveterinär.

Flavia beim Bürgermeister

Alle waren begeistert von dem Projekt, denn die Situation auf den Straßen ist für die Hunde wirklich schlimm!
Gemeinsam wurde geplant, wie man die Bevölkerung bestmöglichst aufklären kann. Der vorbereitete Flyer wurde mit weiteren Informationen ergänzt.

Bürgermeister Rachieru wird sogar die Räumlichkeiten bereitstellen und der Amtstierarzt klärt die Besitzer seiner Patienten auf, wie wichtig Kastrationen sind!
Wir sind sehr glücklich über diese Unterstützung, denn gemeinsam können wir viel in diesem Gebiet erreichen!

Alle warten jetzt gespannt auf das Datum für die Kastrationen.

Welpen vorm Erschlagen gerettet

Am 17.08.2015 bekam Michael in Rumänien einen Telefonanruf von einem Deutschen, der gerade in Rumänien zu Besuch war.

Er habe vier Welpen, die ein Nachbar erschlagen wolle, ob Michael helfen könne.

Michael hatte zwar keinen Platz, aber er sagte ihm, er solle sie erstmal bringen. Um 20 Uhr war er mit den Kleinen da.

Sie kamen zunächst über Nacht in die Krankenstation, da alle Gehege gerade belegt sind.

Heute morgen haben Michael und Domi dann mal schnell ein Notgehege gezimmert 🙂

Die Kleinen sind 7 Wochen alt, 2 Jungs, 2 Mädchen.

Und hier sind sie!!!

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Unfassbar, dass es immer noch Menschen gibt, die meinen, es wäre in Ordnung, wenn man solch zauberhafte Wesen erschlägt!

Umso schöner, dass es einen Urlauber gibt, der nicht weggeschaut, sondern sich die Mühe gemacht hat, die Vier in eine Rettungsstation zu bringen, in der sie eine Chance auf ein glückliches Leben haben!

Vielen, lieben Dank dafür!!!

Euer Team der Streunerhoffnung

Liebe Tierschutzfreunde,

wir wenden uns an Sie, da unser Verein „ASOCIATIA HELPING ANIMALS ROMANIA HAR“ / Bukarest in einer sehr verzweifelten Lage ist. Unser Sprinter, mit dem wir immer unsere vermittelten Hunde zu ihren neuen Familien gebracht haben, fällt seit Wochen wegen Motorschaden aus. Er steht z. Zt. noch immer in Leipzig, und wird dort repariert. Das Geld für diese notwendige Reparatur haben wir mit Spenden fast zusammen bekommen. Wir hoffen, dass wir das Auto in den kommenden zwei Wochen retour holen können, und dann endlich wieder die vermittelten Hunde in eine sichere Zukunft bringen können!

Es ist jetzt durch die ausgefallenen Transporte natürlich ein sehr großer Engpass entstanden, es kommt kein Geld / Vermittlungsgebühren herein, die offenen Rechnungen für die Station müssen aber trotz allem bezahlt werden … und wir können durch den Ausfall der Transporte natürlich auch keine Sachspenden mit retour nehmen.

Künftig möchten wir auf der sicheren Seite sein, und ein neueres gebrauchtes Fahrzeug kaufen und den alten, reparierten Sprinter in Zahlung geben, bzw. verkaufen. Leider bekommen Vereine weder einen Kredit bei einer Bank noch Leasing.

Bitte erlauben Sie unsere höfliche Anfrage, ob Sie uns mit einer Vorfinanzierung des Kaufbetrages aushelfen könnten? Oder evtl. auch, wenn möglich, nur mit einem Teilbetrag als Spende helfen könnten, damit wir in absehbarer Zeit wieder ein zuverlässiges Auto für die anfallenden Transporte zu Verfügung haben werden.

Um weitere Einnahmen zu generieren, möchten wir auch die Flächen auf dem Sprinter für Werbezwecke anbieten. Das könnte für Firmen/Vereine interessant und eine gute Werbung sein, da unser Sprinter doch von Bukarest – Richtung Westen durch halb Europa unterwegs ist, und diese Werbung in RO / Ungarn / Österreich / Schweiz und Deutschland gesehen werden kann.

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören, besonders wenn Sie uns helfen können. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen mich direkt unter Tel. Nr.: 0040 767 132 189.

Mit freundlichen Grüßen

Gerlinde Wimmer

HAR Bukarest

2. Vorsitzende und Spendenwerberin

www.helpinganimalsromania.de
www.facebook.com/HAR.HELPING.ANIMALS.OF.ROMANIA
www.facebook.com/Har.Helping.Animals.of.Romania.har
www.facebook.com/Helping.Animals.of.Romania.Cats
paypal@helpinganimalsromania.de

Wie Ihr ja alle wisst, sind in Rumänien in der letzten Zeit viele Hunde getötet worden. Obwohl die Gesetzeslage jetzt wieder anders aussieht, werden vielerorts die Massentötungen fortgesetzt.

In unserem Projekt „Hilfe für Streuner“, bei Michael, kommen in den letzten Monaten immer mehr stark verängstigte und scheue Welpen an. Tierschützer finden oft verlassene Welpen, deren Mutter weggefangen wurden und bringen diese zu Michael. Vor den Tötungsaktionen gab es zwar auch scheue Welpen, diese waren aber eher selten. Inzwischen sind mehr als 70 % der Welpen verängstigt und traumatisiert.

Aber das ist nicht alles!

Es gibt als Folge der Tötungen eine wahre Welpenschwemme! Die getöteten Hunde machen den Platz frei für Welpen, die sonst dort nicht hätten überleben können. Das Prinzip ist: Eine bestimmte Fläche ist ausreichend, um eine bestimmte Anzahl an Hunden zu ernähren. Werden jetzt erwachsene Hunde weggefangen und getötet, machen sie quasi Platz für neue Hunde, bis die Fläche wieder ganz ausgelastet ist.

Die tierfeindlichen Menschen haben also GAR NICHTS erreicht durch ihre widerwärtigen Massnahmen! Wann lernen die endlich? Beendet endlich das grausige Treiben und DENKT MAL NACH!!!

Völlig frustriert und traurig,

Julia

PROJEKT 2015 – KASTRATIONEN

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Rumänien ein neues Gesetz:
Es schreibt vor, dass alle Hundehalter ihre Tiere kastrieren, ihnen einen Mikrochip einsetzen und in das nationale Zentralregister RECS eintragen lassen müssen.

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir begonnen, über unser Projekt 2014 den Menschen in unserer Umgebung und in entfernteren Dörfern zu helfen, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Die Menschen in ländlichen Gegenden haben oft viele Tiere in ihrer Obhut, leben am Existenzminimum mit unter 50 Euro/Monat und haben nur das, was sie selber anbauen und ihre Hühner, Schweine, Ziegen … ihnen fehlt schlichtweg das Geld, den gesetzlichen Forderungen nachzukommen.

Aus diesem Grund werden zunehmend noch mehr Tiere auf die Straße entlassen, in Wäldern, auf Feldern ausgesetzt, auf den Müll geworfen … sie verhungern, werden von Autos erfasst – getötet, verletzt, gehen jämmerlich an Krankheiten zugrunde.

Dieses Elend, dieses unvorstellbare Leid, gilt es mit aller Kraft zu verhindern!

Für 23 Euro können wir einen Hund kastrieren lassen. Mikrochip, Gesundheitsbuch und Registrierung kosten 15 Euro. Das sind allerdings Sonder-Konditionen für uns (HAR) für dieses Projekt – also 38 Euro für das „Gesamt-Paket“ pro Hund.

Wer ein Teil dieses Projekts werden möchte, den Ärmsten der Armen helfen – damit sind sowohl die Hunde als auch ihre Menschen gemeint – könnte eine Kastrations-Patenschaft übernehmen. Genauso wie im vergangenen Jahr gibt es auch in diesem Jahr wieder die bekannten Patenschafts-Urkunden.

!!! WIR DANKEN EUCH FÜR EURE HILFE !!!

In der Vorweihnachtszeit haben nun schon eineige sehr liebe Menschen an die Hunde in unseren Projekten gedacht und uns Geschenke gebracht!

Wir sind überwältigt von Ihrer Hilfsbereitschaft und möchten die Bilder der Spenden gerne mit Ihnen teilen!

Bitte klicken Sie hier, oder gehen Sie zu Danke! –> Spendenbilder.

Ab dem 01.01.2015 wird eine grosse Anzahl von Hunden möglicherweise ausgesetzt werden. Das muss natürlich nicht genau Anfang Januar geschehen. Allerdings drohen empfindliche Strafen (die sich viele nicht leisten können) für den Fall, daß man ab diesem Zeitpunkt mit einem ungechippten, ungeimpften und unkastrierten Hund auf Rumäniens Strassen angetroffen wird.

Das Problem ist, daß auch viele Menschen die Kosten für Chippen/Kastrieren/Impfen nicht tragen können, teilweise auch nicht tragen wollen.
Das Projekt Besitzerhunde.de versucht an diesem Punkt anzusetzen und verdient unser aller Aufmerksamkeit, genau wie all die anderen Organisationen, Tierärzte und Helfer, die versuchen, den einkommensschwächeren Rumänen mit Aufklärung und Angeboten zur kostenlosen oder fast kostenlosen Behandlung ihrer Hunde entgegen zu kommen und so die Welle zumindest abzumildern.
Was passiert mit den dann aufgegriffenen “Neu-Strassenhunden”?

Sie werden, da ehemals Wohnungs/Haushunde mitten im härtesten Winter ausgesetzt werden, und sie werden auf einige Herausforderungen stossen, mit denen zu kämpfen sie nicht gelernt haben und entsprechend darunter mehr leiden, als “geborene Strassenhunde” und bei jedem dieser Punkte riskieren, ihr Leben zu verlieren:

Nahrungssuche: “Revierhunde” machen ihnen das winterlich knappe Futter streitig. In manchen Städten steht sogar das Füttern von Strassenhunden inzwischen unter Strafe
Kälte: Haus/Wohnungshunde sind zum Teil nicht in der Lage, die bis zu zweistelligen Minusgrade in Rumänien zu überleben. Waren früher die Rumänen teilweise so tierlieb, daß sie Unterschlüpfe auf Privatgelände, Industriegrundstücken, Schulen, Instituten, Krankenhäusern etc… bereitstellten, ist dies inzwischen in vielen Kommunen zwischen ungern gesehen und verboten.
Strassenverkehr: Abgesehen von Sadisten, die gezielt auf die Tiere zuhalten sind sie schlicht nicht gewöhnt, Strassen sicher zu überqueren. Sie könnten auch versuchen, von dort, wo sie ausgesetzt wurden, wieder zu ihrer geliebten Familie zurückzukehren, was u.U. mit vielen gefährlichen Situationen auf dem Weg verbunden ist
Hundefänger: Das Thema Hundefänger ist leider noch nicht vom Tisch. Es wird uns mit Sicherheit auch noch ins Jahr 2015 begleiten. Und solange es Kopfgeld z.B. in Bukarest gibt, sind die leicht zu fangenden zutraulichen ausgesetzten ehemaligen Kuscheltiere eine leichte Beute und ein lukratives Geschäft für alle, die an der “Strassenhundeentsorgung” mitverdienen.
Die Welle wird aber auf jeden Fall kommen.

Frank Schiffl, der bereits Erfahrung im “Aus dem Boden Stampfen” eines Shelters abseits aller Zivilisation in Rumänien hat, hat sich Gedanken gemacht, wie man ihr begegnen, und sich gegebenenfalls auf sie vorbereiten kann.
Wir haben die Erlaubnis, diese Denkanstösse veröffentlichen zu dürfen:
Sind wir vorbereitet?

Autor: Frank Schiffl
Dec 1st, 1:18am
Hallo, ich kann es leider bei euch nicht posten, ich will dass alle zu einem Gemeinschaftsprojekt aufgerufen werden…
Danke. Frank Schiffl.

Wir stehen immer alle hilflos vor einem Problem, ein ganzes Shelter Tötungshunde zu evakuieren, aufzufangen oder unter zu bringen, das ist überall dasselbe und hatte schon zur Idee geführt, ein Gelände was nicht genutzt wird, einzuzäunen (Bauzäune,Paletten Vorbauten gegen Eindringen und Abstandshalter…), das ging soweit, bis sogar das Waldcamp so entstand. Aus einer Aktion heraus wurden im Wald Unterstände mit Sichtschutz gebaut, auch gegen mutwilligen Jäger Beschuss in Rumänien… Zur Unterbringung wären aber besser Gebäude, mit Trennungen von Tieren, weil Zusammenhaltung erst gelernt werden muss…

Ich mach mir Gedanken, wenn es zur zu erwarteten Aussetzwelle durch “Sondersteuer“ in Rumänien ab Neujahr kommt, wohin mit den Tieren und zu wem ? Wer ist vorbereitet zur Aufnahme im dicksten Winter und nimmt welche, wer kann noch wieviele versorgen oder behandeln, wer hat überhaupt Möglichkeiten dazu…??
Stellen wir dazu überhaupt genug Veterinäre auf?

Wir sollten mal jetzt einen Plan “B“ ausarbeiten, wenn das Chaos wirklich losbricht, und den richtigen Notplatz aufbauen, solange noch Zeit ist, auch mit dem Notwendigsen vorbereiten, oder schaffen.

Vielleicht reicht es noch bei Manchem ein paar Trenngitter raus zu schneiden um mehr rein zu nehmen und Gruppen umorganisieren, vielleicht brauchts auch Werkzeuge oder Öfen um grosse Fabrikhallen zu heizen ? vielleicht gehn auch Unterstände im Freien mit Holzpaletten Bauweise und innen Strohballen mit Planen überzogen, es muss trocken sein und Isoliert sich mit Stroh selbst, vielleicht steht auch Ausserhalb ein alter Kuhstall leer weil Rumänien eine halbe Million Milchkühe nach China verkauft hat (arme Tiere) und jetzt ist grade nicht die Zeit ruhig auf den Weihnachtsmann zu warten, die haben wir nicht.Ich sag mal so die Zeit ist später verloren, sucht mit den Rumänischen Aktivisten in der Provinz doch nach geeigneten Objekten, möglichst mit Wohnungen für Hilfskräfte und macht nen Notstandsplan “B“ gegen das vermutliche Chaos und alle können weiter sammeln und vorbereiten was sie imstande sind zu tun, dann haben wir feste Fakten, wo noch was geht.