PROJEKT 2015 – KASTRATIONEN

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Rumänien ein neues Gesetz:
Es schreibt vor, dass alle Hundehalter ihre Tiere kastrieren, ihnen einen Mikrochip einsetzen und in das nationale Zentralregister RECS eintragen lassen müssen.

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir begonnen, über unser Projekt 2014 den Menschen in unserer Umgebung und in entfernteren Dörfern zu helfen, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Die Menschen in ländlichen Gegenden haben oft viele Tiere in ihrer Obhut, leben am Existenzminimum mit unter 50 Euro/Monat und haben nur das, was sie selber anbauen und ihre Hühner, Schweine, Ziegen … ihnen fehlt schlichtweg das Geld, den gesetzlichen Forderungen nachzukommen.

Aus diesem Grund werden zunehmend noch mehr Tiere auf die Straße entlassen, in Wäldern, auf Feldern ausgesetzt, auf den Müll geworfen … sie verhungern, werden von Autos erfasst – getötet, verletzt, gehen jämmerlich an Krankheiten zugrunde.

Dieses Elend, dieses unvorstellbare Leid, gilt es mit aller Kraft zu verhindern!

Für 23 Euro können wir einen Hund kastrieren lassen. Mikrochip, Gesundheitsbuch und Registrierung kosten 15 Euro. Das sind allerdings Sonder-Konditionen für uns (HAR) für dieses Projekt – also 38 Euro für das „Gesamt-Paket“ pro Hund.

Wer ein Teil dieses Projekts werden möchte, den Ärmsten der Armen helfen – damit sind sowohl die Hunde als auch ihre Menschen gemeint – könnte eine Kastrations-Patenschaft übernehmen. Genauso wie im vergangenen Jahr gibt es auch in diesem Jahr wieder die bekannten Patenschafts-Urkunden.

!!! WIR DANKEN EUCH FÜR EURE HILFE !!!

Die Brand Tragädie kostete 30 Hunden das Leben.

Sie starben im Schwellbrand, ausgelöst von einem Kabelbrand.

Wir alle sind zu tiefst erschüttert. Aber es muss weiter gehen. Die Krankenstation muss renoviert werden, die elektrischen Leitungen erneuert werden und Brandmelder, sowie Sicherheitssysteme (FI -Schalter usw.) installiert werden.

Es heißt nun wie immer, „JEDER EURO ZÄHLT“ – „JEDE SACHSPENDE HILFT“

Wir bitten um tatkräftige Unterstützung!!

Weitere Infos, und eine Liste der benötigten Dinge finden Sie hier: http://www.helpinganimalsromania.de/news/

Wenn Sie mit einer Geldspende helfen möchten, überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

Streunerhoffnung Österreich, Volksbank
IBAN: AT6842 7504 7043 1800 00
BIC: VBOEATWWBAD
Verwendungszweck: Hilfe für HAR

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Seit dem 01.01.2015 ist unsere komplett überarbeitete Homepage online!

Unser Ziel war es unter Anderem, die Seite für Sie interaktiv zu gestalten. Wir möchten, dass Sie mitreden können!

Sie können sich auf unserer Seite registrieren lassen oder sich einfach mit Ihrem Facebook- oder Twitter- Account anmelden.

Sie erhalten dadurch Zugang zu unserem Forum und können Beiträge kommentieren. Da sich dieses Feature noch in der Testphase befindet, sind wir für Ihr Feedback dankbar, falls etwas nicht so funktionieren sollte, wie Sie es gerne hätten. Wir haben in diesem Bereich keine Erfahrungen und bitten daher um Nachsicht und Verständnis, wenn nicht gleich alles rund läuft.

Herzlichen Dank!

Ihr Team der Streunerhoffnung

Ab dem 01.01.2015 wird eine grosse Anzahl von Hunden möglicherweise ausgesetzt werden. Das muss natürlich nicht genau Anfang Januar geschehen. Allerdings drohen empfindliche Strafen (die sich viele nicht leisten können) für den Fall, daß man ab diesem Zeitpunkt mit einem ungechippten, ungeimpften und unkastrierten Hund auf Rumäniens Strassen angetroffen wird.

Das Problem ist, daß auch viele Menschen die Kosten für Chippen/Kastrieren/Impfen nicht tragen können, teilweise auch nicht tragen wollen.
Das Projekt Besitzerhunde.de versucht an diesem Punkt anzusetzen und verdient unser aller Aufmerksamkeit, genau wie all die anderen Organisationen, Tierärzte und Helfer, die versuchen, den einkommensschwächeren Rumänen mit Aufklärung und Angeboten zur kostenlosen oder fast kostenlosen Behandlung ihrer Hunde entgegen zu kommen und so die Welle zumindest abzumildern.
Was passiert mit den dann aufgegriffenen “Neu-Strassenhunden”?

Sie werden, da ehemals Wohnungs/Haushunde mitten im härtesten Winter ausgesetzt werden, und sie werden auf einige Herausforderungen stossen, mit denen zu kämpfen sie nicht gelernt haben und entsprechend darunter mehr leiden, als “geborene Strassenhunde” und bei jedem dieser Punkte riskieren, ihr Leben zu verlieren:

Nahrungssuche: “Revierhunde” machen ihnen das winterlich knappe Futter streitig. In manchen Städten steht sogar das Füttern von Strassenhunden inzwischen unter Strafe
Kälte: Haus/Wohnungshunde sind zum Teil nicht in der Lage, die bis zu zweistelligen Minusgrade in Rumänien zu überleben. Waren früher die Rumänen teilweise so tierlieb, daß sie Unterschlüpfe auf Privatgelände, Industriegrundstücken, Schulen, Instituten, Krankenhäusern etc… bereitstellten, ist dies inzwischen in vielen Kommunen zwischen ungern gesehen und verboten.
Strassenverkehr: Abgesehen von Sadisten, die gezielt auf die Tiere zuhalten sind sie schlicht nicht gewöhnt, Strassen sicher zu überqueren. Sie könnten auch versuchen, von dort, wo sie ausgesetzt wurden, wieder zu ihrer geliebten Familie zurückzukehren, was u.U. mit vielen gefährlichen Situationen auf dem Weg verbunden ist
Hundefänger: Das Thema Hundefänger ist leider noch nicht vom Tisch. Es wird uns mit Sicherheit auch noch ins Jahr 2015 begleiten. Und solange es Kopfgeld z.B. in Bukarest gibt, sind die leicht zu fangenden zutraulichen ausgesetzten ehemaligen Kuscheltiere eine leichte Beute und ein lukratives Geschäft für alle, die an der “Strassenhundeentsorgung” mitverdienen.
Die Welle wird aber auf jeden Fall kommen.

Frank Schiffl, der bereits Erfahrung im “Aus dem Boden Stampfen” eines Shelters abseits aller Zivilisation in Rumänien hat, hat sich Gedanken gemacht, wie man ihr begegnen, und sich gegebenenfalls auf sie vorbereiten kann.
Wir haben die Erlaubnis, diese Denkanstösse veröffentlichen zu dürfen:
Sind wir vorbereitet?

Autor: Frank Schiffl
Dec 1st, 1:18am
Hallo, ich kann es leider bei euch nicht posten, ich will dass alle zu einem Gemeinschaftsprojekt aufgerufen werden…
Danke. Frank Schiffl.

Wir stehen immer alle hilflos vor einem Problem, ein ganzes Shelter Tötungshunde zu evakuieren, aufzufangen oder unter zu bringen, das ist überall dasselbe und hatte schon zur Idee geführt, ein Gelände was nicht genutzt wird, einzuzäunen (Bauzäune,Paletten Vorbauten gegen Eindringen und Abstandshalter…), das ging soweit, bis sogar das Waldcamp so entstand. Aus einer Aktion heraus wurden im Wald Unterstände mit Sichtschutz gebaut, auch gegen mutwilligen Jäger Beschuss in Rumänien… Zur Unterbringung wären aber besser Gebäude, mit Trennungen von Tieren, weil Zusammenhaltung erst gelernt werden muss…

Ich mach mir Gedanken, wenn es zur zu erwarteten Aussetzwelle durch “Sondersteuer“ in Rumänien ab Neujahr kommt, wohin mit den Tieren und zu wem ? Wer ist vorbereitet zur Aufnahme im dicksten Winter und nimmt welche, wer kann noch wieviele versorgen oder behandeln, wer hat überhaupt Möglichkeiten dazu…??
Stellen wir dazu überhaupt genug Veterinäre auf?

Wir sollten mal jetzt einen Plan “B“ ausarbeiten, wenn das Chaos wirklich losbricht, und den richtigen Notplatz aufbauen, solange noch Zeit ist, auch mit dem Notwendigsen vorbereiten, oder schaffen.

Vielleicht reicht es noch bei Manchem ein paar Trenngitter raus zu schneiden um mehr rein zu nehmen und Gruppen umorganisieren, vielleicht brauchts auch Werkzeuge oder Öfen um grosse Fabrikhallen zu heizen ? vielleicht gehn auch Unterstände im Freien mit Holzpaletten Bauweise und innen Strohballen mit Planen überzogen, es muss trocken sein und Isoliert sich mit Stroh selbst, vielleicht steht auch Ausserhalb ein alter Kuhstall leer weil Rumänien eine halbe Million Milchkühe nach China verkauft hat (arme Tiere) und jetzt ist grade nicht die Zeit ruhig auf den Weihnachtsmann zu warten, die haben wir nicht.Ich sag mal so die Zeit ist später verloren, sucht mit den Rumänischen Aktivisten in der Provinz doch nach geeigneten Objekten, möglichst mit Wohnungen für Hilfskräfte und macht nen Notstandsplan “B“ gegen das vermutliche Chaos und alle können weiter sammeln und vorbereiten was sie imstande sind zu tun, dann haben wir feste Fakten, wo noch was geht.