Hier könnet Ihr ein etwa 23 Minuten langes Video von unserem Projekt „Asociatia pentru maidanezi“, zu deutsch „Hilfe für Streuner“, anschauen.

Wir wünschen viel Vergnügen!

Euer Team der Streunerhoffnung 🙂

Ein kleiner Reisebricht von Krisztina´s Rumänienreise:

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, ich habe mich dort so wohl gefühlt, dass ich am liebsten gleich für immer dort geblieben wäre. Die Arbeit mit den Hunden in Rumänien fühlt sich für mich viel richtiger an, als die Büroarbeit hier zu Hause.

Ich war überrascht, wie „gut“ die Hunde dort aufgehoben sind. Ich hätte mit Schlimmerem gerechnet. Die meisten haben einen Innen- und Außenzwinger. Sie haben ca. 20-30 m² Auslauf und sind wind- und regengeschützt. Sie kommen 3 x am Tag in den großen Auslauf. Die Hunde leben mit etwa 3 Artgenossen, mit denen sie sich verstehen, zusammen. Es wird sehr auf die Hygiene und auf die richtige medizinische Versorgung geachtet.

Was mich sehr beeindruckt hat, ist das wirklich ALLE Hunde aufgenommen und behandelt werden. Sie helfen allen Hunden und investieren in jeden Hund und geben somit jedem Tier eine Chance und entscheiden nicht, wer leben darf und wer nicht.

Nach Möglichkeit wird sich gemeinsam mit anderen Vereinen und Privatpersonen auch um die übrigen Straßenhunde gekümmert. Bei jedem Transport werden Zwischenstopps gemacht und Futter für die dortigen Straßenhunde hingestellt.

Und glauben Sie mir, es ist sehr belastend, wie viele Straßenhunde man auf der Durchfahrt sieht und wie dankbar diese für ein paar Stück Trockenfutter sind.

Ich habe mich vor Ort viel mit den ängstlichen Hunden beschäftigt. Wir haben uns einfach für ein paar Minuten ohne Blickkontakt zu halten in den Zwinger gesetzt und es hat gar nicht lange gedauert, da sind die ersten schon neugierig geworden. Es ist so schade, dass für diese Art von Zuwendung meist keine Zeit bleibt, obwohl es so wichtig wäre das Vertrauen dieser Hunde wiederherzustellen. Wir haben mit den Hunden auch viel Gassi-Gehen geübt, sehr viel mit den Welpen gespielt, übrigens die beste Medizin für die Seele, und uns auch um „Karl-Heinz“ gekümmert, der wegen seiner Staupenerkrankung isoliert sein musste. Er hat sich über jede Art von Kontakt sehr gefreut. Es gab auch einen Hund mit gelähmten Hinterpfoten, mit dem wir gegangen und gelaufen sind, indem wir seine Hinterpfoten mit einem elastischen Tuch gehoben haben. Er hat sich so über ein bisschen Freiheit gefreut.

Was mir extrem schwer fiel, war den anhänglichen Hund nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Einige waren dabei, die sofort sehr personenbezogen waren oder Welpen, die sehr gewinselt haben. Tja das Winseln zu ertragen gehört sicher nicht zu meinen Stärken. Aber die Hunde haben es natürlich umso schwerer, wenn sie sich an einen binden und man dann nicht mehr da ist.

Sehr beeindruckt war ich auch von den Spenden, die in der Zeit ankamen, als wir dort waren. Als ich hörte, dass die Hunde dort 2,5 Tonnen Futter pro Monat benötigen, hat das mein Weltbild doch sehr geändert. Wir denken, dass wir mit unseren 15 kg Futtersäcken etwas bewirken, dabei brauchen die Hunde über 80 kg am Tag. Auch ich habe versucht an meiner Arbeitsstelle (Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern mit durchaus guten Gehältern und vielen

Tierbesitzern) Spenden zusammen zu bekommen, aber leider kam nicht viel dabei heraus.

Bezüglich Sicherheit hatte ich in Rumänien überhaupt keine Bedenken. Die Hunde im Tierheim in Rumänien sind überraschend wenig feindselig. Sie wirken sehr ausgeglichen und ruhig.

Für mich ist eins der schönsten Sachen, die ich bisher gesehen habe, wie aufopfernd und selbstlos sich die Freiwilligen im Tierheim um die Hunde kümmern und versuchen zumindest ein kleines bisschen wieder gut zu machen, was den Tieren auf der Straße angetan wurde.

Nach unserer Heimkehr ist es mir sehr schwer gefallen, mich wieder ins Berufsleben zu integrieren. Die Leute fragen zwar, wie es war und was ich erlebt habe, aber ein wirkliches Verständnis existiert kaum und das finde ich sehr traurig. Jedenfalls wollen wir selbst bald einen Hund adoptieren.

Wir werden dann wieder nach Rumänien fahren und schauen welcher zu uns passt. Ein großer Traum von mir wäre auch Pflegehunde aufzunehmen und diese zu vermitteln

Reisebericht Krisztina Rumänien (1)       

Reisebericht Krisztina Rumänien (3) 

Reisebericht Krisztina Rumänien (2)       Reisebericht Krisztina Rumänien (4)

 


 

 

 

Die Brand Tragädie kostete 30 Hunden das Leben.

Sie starben im Schwellbrand, ausgelöst von einem Kabelbrand.

Wir alle sind zu tiefst erschüttert. Aber es muss weiter gehen. Die Krankenstation muss renoviert werden, die elektrischen Leitungen erneuert werden und Brandmelder, sowie Sicherheitssysteme (FI -Schalter usw.) installiert werden.

Es heißt nun wie immer, „JEDER EURO ZÄHLT“ – „JEDE SACHSPENDE HILFT“

Wir bitten um tatkräftige Unterstützung!!

Weitere Infos, und eine Liste der benötigten Dinge finden Sie hier: http://www.helpinganimalsromania.de/news/

Wenn Sie mit einer Geldspende helfen möchten, überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:

Streunerhoffnung Österreich, Volksbank
IBAN: AT6842 7504 7043 1800 00
BIC: VBOEATWWBAD
Verwendungszweck: Hilfe für HAR

Foto 2

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Jährlich werden in Österreich geschätzte 30.000 Haustiere von JägerInnen erschossen!

Diese Zahl errechnet sich aus den Angaben deutscher Jäger, welche bis 2001 Haustiere in ihrer Statistik führten. Davon ausgehend, dass sich der Sachverhalt nur unwesentlich verändert hat, wurden die deutschen Zahlen auf österreichische Einwohnerzahlen heruntergerechnet.

Die Tiere sind Besitz und geliebte Familienmitglieder ihrer HalterInnen. Die pauschale Rechtfertigung: Das Tier hat gewildert. Doch im Vergleich zu den Unmengen an Wildtieren, die jedes Jahr von Jägern geschossen werden und im Straßenverkehr umkommen, ist die Anzahl der tatsächlich von Hunden oder Katzen gewilderten Tiere verschwindend gering.

Der Jägerschaft gilt als Beweis jedoch schon, wenn sich ein Tier wenige hundert Meter von seinem Zuhause entfernt hat (im Fall von Katzen) und es besteht auch keine Pflicht zur Meldung. Dem Missbrauch sind dadurch Tür und Tor geöffnet.

Daher fordert der Österreichische Tierschutzverein ein Verbot des Abschusses von Haustieren.

http://www.tierschutzverein.at/wir-kaempfen-fuer-tiere/jagd/haustierabschuss

Ab dem 01.01.2015 wird eine grosse Anzahl von Hunden möglicherweise ausgesetzt werden. Das muss natürlich nicht genau Anfang Januar geschehen. Allerdings drohen empfindliche Strafen (die sich viele nicht leisten können) für den Fall, daß man ab diesem Zeitpunkt mit einem ungechippten, ungeimpften und unkastrierten Hund auf Rumäniens Strassen angetroffen wird.

Das Problem ist, daß auch viele Menschen die Kosten für Chippen/Kastrieren/Impfen nicht tragen können, teilweise auch nicht tragen wollen.
Das Projekt Besitzerhunde.de versucht an diesem Punkt anzusetzen und verdient unser aller Aufmerksamkeit, genau wie all die anderen Organisationen, Tierärzte und Helfer, die versuchen, den einkommensschwächeren Rumänen mit Aufklärung und Angeboten zur kostenlosen oder fast kostenlosen Behandlung ihrer Hunde entgegen zu kommen und so die Welle zumindest abzumildern.
Was passiert mit den dann aufgegriffenen “Neu-Strassenhunden”?

Sie werden, da ehemals Wohnungs/Haushunde mitten im härtesten Winter ausgesetzt werden, und sie werden auf einige Herausforderungen stossen, mit denen zu kämpfen sie nicht gelernt haben und entsprechend darunter mehr leiden, als “geborene Strassenhunde” und bei jedem dieser Punkte riskieren, ihr Leben zu verlieren:

Nahrungssuche: “Revierhunde” machen ihnen das winterlich knappe Futter streitig. In manchen Städten steht sogar das Füttern von Strassenhunden inzwischen unter Strafe
Kälte: Haus/Wohnungshunde sind zum Teil nicht in der Lage, die bis zu zweistelligen Minusgrade in Rumänien zu überleben. Waren früher die Rumänen teilweise so tierlieb, daß sie Unterschlüpfe auf Privatgelände, Industriegrundstücken, Schulen, Instituten, Krankenhäusern etc… bereitstellten, ist dies inzwischen in vielen Kommunen zwischen ungern gesehen und verboten.
Strassenverkehr: Abgesehen von Sadisten, die gezielt auf die Tiere zuhalten sind sie schlicht nicht gewöhnt, Strassen sicher zu überqueren. Sie könnten auch versuchen, von dort, wo sie ausgesetzt wurden, wieder zu ihrer geliebten Familie zurückzukehren, was u.U. mit vielen gefährlichen Situationen auf dem Weg verbunden ist
Hundefänger: Das Thema Hundefänger ist leider noch nicht vom Tisch. Es wird uns mit Sicherheit auch noch ins Jahr 2015 begleiten. Und solange es Kopfgeld z.B. in Bukarest gibt, sind die leicht zu fangenden zutraulichen ausgesetzten ehemaligen Kuscheltiere eine leichte Beute und ein lukratives Geschäft für alle, die an der “Strassenhundeentsorgung” mitverdienen.
Die Welle wird aber auf jeden Fall kommen.

Frank Schiffl, der bereits Erfahrung im “Aus dem Boden Stampfen” eines Shelters abseits aller Zivilisation in Rumänien hat, hat sich Gedanken gemacht, wie man ihr begegnen, und sich gegebenenfalls auf sie vorbereiten kann.
Wir haben die Erlaubnis, diese Denkanstösse veröffentlichen zu dürfen:
Sind wir vorbereitet?

Autor: Frank Schiffl
Dec 1st, 1:18am
Hallo, ich kann es leider bei euch nicht posten, ich will dass alle zu einem Gemeinschaftsprojekt aufgerufen werden…
Danke. Frank Schiffl.

Wir stehen immer alle hilflos vor einem Problem, ein ganzes Shelter Tötungshunde zu evakuieren, aufzufangen oder unter zu bringen, das ist überall dasselbe und hatte schon zur Idee geführt, ein Gelände was nicht genutzt wird, einzuzäunen (Bauzäune,Paletten Vorbauten gegen Eindringen und Abstandshalter…), das ging soweit, bis sogar das Waldcamp so entstand. Aus einer Aktion heraus wurden im Wald Unterstände mit Sichtschutz gebaut, auch gegen mutwilligen Jäger Beschuss in Rumänien… Zur Unterbringung wären aber besser Gebäude, mit Trennungen von Tieren, weil Zusammenhaltung erst gelernt werden muss…

Ich mach mir Gedanken, wenn es zur zu erwarteten Aussetzwelle durch “Sondersteuer“ in Rumänien ab Neujahr kommt, wohin mit den Tieren und zu wem ? Wer ist vorbereitet zur Aufnahme im dicksten Winter und nimmt welche, wer kann noch wieviele versorgen oder behandeln, wer hat überhaupt Möglichkeiten dazu…??
Stellen wir dazu überhaupt genug Veterinäre auf?

Wir sollten mal jetzt einen Plan “B“ ausarbeiten, wenn das Chaos wirklich losbricht, und den richtigen Notplatz aufbauen, solange noch Zeit ist, auch mit dem Notwendigsen vorbereiten, oder schaffen.

Vielleicht reicht es noch bei Manchem ein paar Trenngitter raus zu schneiden um mehr rein zu nehmen und Gruppen umorganisieren, vielleicht brauchts auch Werkzeuge oder Öfen um grosse Fabrikhallen zu heizen ? vielleicht gehn auch Unterstände im Freien mit Holzpaletten Bauweise und innen Strohballen mit Planen überzogen, es muss trocken sein und Isoliert sich mit Stroh selbst, vielleicht steht auch Ausserhalb ein alter Kuhstall leer weil Rumänien eine halbe Million Milchkühe nach China verkauft hat (arme Tiere) und jetzt ist grade nicht die Zeit ruhig auf den Weihnachtsmann zu warten, die haben wir nicht.Ich sag mal so die Zeit ist später verloren, sucht mit den Rumänischen Aktivisten in der Provinz doch nach geeigneten Objekten, möglichst mit Wohnungen für Hilfskräfte und macht nen Notstandsplan “B“ gegen das vermutliche Chaos und alle können weiter sammeln und vorbereiten was sie imstande sind zu tun, dann haben wir feste Fakten, wo noch was geht.

Großer Erfolg für VIER PFOTEN: Mit sofortiger Wirkung hat der Bürgermeister von Bucharest, Sorin Oprescu, die Tötungen von Streunerhunden gestoppt. Er folgt damit dem Gerichtsbschluss von vergangenen Freitag, der die Anwendungsnormen für das Streunerhunde-Tötungsgesetz als ungültig erklärt hat. Die Tötungen in den Rumänischen Tierheimen finden damit ein Ende. Jedoch zeigte er sich in einem offiziellen Interview mit einer rumänischen Nachrichtenagentur skeptisch und sieht seine Stadt wieder „zurückversetzt in unzivilisierten Zeiten mit Hundebissen“.

© VIER PFOTEN, Mihai Vasile

Hier können Sie den Artikel auf der Homepage von VIER PFOTEN lesen!

Seit längerer Zeit unterstützen wir Projekte in Rumänien, die sich für eine Verbesserung der Situation von Straßenhunden einsetzen. Es sind schon einige Erfolge erzielt worden, über die wir Ihnen schon berichten konnten (u.a. Spendenfahrt 2014 und Kastrationsaktionen).

Aktuell bietet sich eine besondere Möglichkeit, durch eine nachhaltige Investition zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Tiere in Rumänien beizutragen!

Wir unterstützen seit längerer Zeit Projekte in Rumänien, die sich für eine Verbesserung der Situation von Straßenhunden einsetzen. Es sind schon einige Erfolge erzielt worden (siehe u.a. Berichte über die Spendenfahrt 2014 und Kastrationsaktionen).

Tatsache ist allerdings, dass die wenigsten Tierärzte in Rumänien bereit bzw. in der Lage sind, die Tierschutzarbeit zu unterstützen. Die meisten Tiere sind aber auf medizinische Hilfe angewiesen, da sie sich in einem sehr schlechten Zustand befinden oder im Bestfall „nur“ geimpft und kastriert werden müssen.

Dies ist nicht nur zeit- sondern auch kostenintensiv!

Um die erforderliche tierärztliche Versorgung besser gewährleisten zu können und für uns bezahlbar zu halten, hat sich eine zukunftsorientierte Möglichkeit ergeben.

Diese ist nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern auch für unsere Projekte sehr von Vorteil:

Wir haben das große Glück, einen jungen Rumänen als Mitarbeiter in unserem Projekt zu haben, der unsere Arbeit schon seit Jahren ehrenamtlich unterstützt und dabei all sein Herzblut, seine Zeit und auch sein Erspartes investiert.

Olimpiu hat den großen Traum, Hunden noch besser helfen zu können und deshalb begonnen, Veterinärmedizin zu studieren.

Damit er unserem Projekt auch während seiner Studienzeit erhalten bleiben kann, würden wir ihn gerne finanziell unterstützen.

Diese nachhaltige Investition zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Tiere in Rumänien können Sie mit uns gemeinsam vorantreiben! Sie haben die Möglichkeit, durch einmaliges Spenden oder auch durch eine Studienpatenschaft zur Erreichung unseres gemeinsamen Ziels beizutragen.

Olimpiu (Olli) und das Team der Streunerhoffnung danken Ihnen für Ihr Interesse und würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen!

Hier können Sie den zugehörigen Flyer zum Spendenaufruf downloaden.

via Streunerhoffnung.at.